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Die Aktion »Wir renovieren Euer Klassenzimmer« der Schüler Union Lichtenberg geht in die zweite Runde

Am 23.05 um 10 Uhr tra­fen sie sich mit Leh­rer- und Eltern­ver­tre­tern sowie tat­kräf­ti­gen Unter­stüt­zern aus der Schü­ler Uni­on Span­dau und der Schü­ler Uni­on Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf in Alt-Hohen­schön­hau­sen, um nach dem Mot­to »Anpa­cken statt Reden« den Klas­sen­räu­men der Bro­do­win-Grund­schu­le einen neu­en Anstrich zu ver­pas­sen. Auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Mar­tin Pät­zold griff – wie schon bei der ers­ten Run­de der Akti­on an der Ran­dow-Grund­schu­le – zu Pin­sel und Far­be, um dem Enga­ge­ment der Akteu­re sei­ne Wert­schät­zung aus­zu­drü­cken und ein Bei­spiel für »greif­ba­re Poli­tik« zu set­zen.

Auch wenn es allen Betei­lig­ten wich­tig war, mit die­ser Akti­on den 500 Schü­ler der Bro­do­win-Grund­schu­le in Zukunft eine noch bes­se­re Lern­at­mo­sphä­re zu ermög­li­chen, so hat das Pro­jekt in Hin­blick auf den Sanie­rungs­be­darf an Lich­ten­ber­ger Schu­len vor allem auch eine wich­ti­ge sym­bo­li­sche Bedeu­tung. »Mit die­ser Akti­on wol­len wir auf den teils mise­ra­blen Zustand meh­re­rer Schu­len in ganz Ber­lin auf­merk­sam machen. Die Zukunft vie­ler Schü­ler, die Qua­li­tät des Unter­richts und die Krea­ti­vi­tät der Leh­rer darf nicht durch ein schlech­tes Lern­um­feld und feh­len­de Inves­ti­tio­nen gehemmt wer­den. Daher muss drin­gend eine Gesamt­lö­sung her, um den Inves­ti­ti­ons­stau an den Schu­len spür­bar abzu­bau­en!«, erklärt der Kreis­vor­sit­zen­de der Schü­ler Uni­on Lich­ten­berg, Tim Som­mer. Die Orga­ni­sa­to­ren wol­len des­halb mit ihrer Akti­on den »Leit­tra­gen­den die­ses Miss­stan­des, den Schü­lern und Leh­rern, durch bür­ger­li­che Eigen­in­itia­ti­ve hel­fen«, wie es in der Pres­se­mit­tei­lung der Schü­ler Uni­on Lich­ten­berg heißt.

Unter­stützt wur­de die­se Akti­on vom Bau­markt »Glo­bus« an der Lands­ber­ger Allee, der kos­ten­los die not­wen­di­gen Mate­ria­li­en bereit­ge­stellt hat.

Herausgeber: Schüler Union Lichtenberg | 23.05.2015

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